Aktualisiert am Montag, 05.10.2020, 15:52

Der HSV bleibt auch eine dritte Saison in der 2. Liga. Kurz vor dem Ligastart hat der Verein Moritz Heyer verpflichtet, der ein Blitz-Debüt feierte. Ein Transfer von Philipp Hofmann nach Hamburg scheiterte kurz vor Transferschluss. Dafür kommt Bayern-Keeper Sven Ulreich! Alle Infos gibt es hier im News-Ticker zum HSV.

Ulreich nur dritte Wahl? HSV fragte auch zwei andere Bayern-Keeper an

Montag, 05. Oktober, 15.21 Uhr: Dass Sven Ulreich beim Hamburger SV gelandet ist und das sogar noch PUSH – Aus München nach Hamburg – Mini-Gehalt und kaum Ablöse: Wie Bayern-Torwart Ulreich für HSV zum Schnäppchen wurde,  konnte Tage zuvor niemand ahnen – ebenso wie der Torhüter nicht ahnen konnte, dass er wegen der Spielabsage des FC Erzegbirge Aue wegen positiver Corona-Tests am Sonntag trainieren musste. Ulreich hatte nicht mal Fußballschuhe eingepackt. Doch der Keeper trainierte am Sonntag trotz allem in Hamburg.

Dass er und nicht etwa Alexander Nübel, bis vor wenigen Tagen noch Konkurrent um den Platz als Bayerns Nummer zwei, oder Ron-Thorben Hoffmann, Stammtorhüter bei der zweiten Mannschaft des FCB an die Elbe wechselte, ist etwas kurios. Beide Torhüter fragte der HSV nämlich laut „Hamburger Abendblatt“ ebenfalls an.

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Während man den Plan einer Nübel-Ausleihe nach dem verpassten Aufstieg verwarf, fragte man stattdessen Hoffmann an, der die Jugend der Bayern durchlief. Doch der FCB, der schon Christian Früchtl abgegeben hatte und wohl weder Nübel noch Ulreich in die 3. Liga schicken wollte, lehnte ab.

Auch Ulreich hatte man zwischendurch schon im Blick gehabt, einen Deal dann aber als nicht machbar verworfen. Weil Nübel mit der Bitte nach einer Leihe auf die Bayern zukam, reagierten die Bosse – und gaben Ulreich ab. Für den HSV ist das der Glücksgriff des Sommers.

Torwart-Hammer! HSV angelt sich Sven Ulreich vom FC Bayern

15.31 Uhr:  Torwart-Hammer am Freitag! Sven Ulreich vom FC Bayern steht unmittelbar vor einem Wechsel zum Hamburger SV! Das berichten mehrere Medien, darunter „Bild“ und „kicker“, übereinstimmend.

Demnach fehlt beim Keeper nur noch der Medizincheck, der am Samstag anstehen soll. Schon vor zwei Wochen hatte sich der HSV mit Ulreich beschäftigt. Aufgrund seines hohen Gehalts hatte man aber eigentlich Abstand von einem Wechsel genommen. Laut „kicker“ erhält Ulreich eine Abfindung in Millionenhöhe vom FC Bayern.

Beim FC Bayern musste sich der Keeper zuletzt die Rolle der Nummer zwei hinter Nationalkeeper Manuel Neuer mit Alexander Nübel, Neuzugang vom FC Schalke 04, teilen.

In Hamburg wird er hingegen sofort die Nummer eins. Nach dem Abgang von Julian Pollersbeck zu Olympique Lyon suchte der HSV ein klare Nummer eins, da man Daniel heuer Fernandes offenbar nicht voll vertraute. Die hat man in Ulreich nun gefunden.

Neuer Keeper im Anflug? Hamburg nimmt Berliner Torwart-Youngster ins Visier

Freitag, 02. Oktober, 10.26 Uhr: Nach dem Abgang von Julian Pollersbeck und dem fehlenden Bekenntnis von Trainer Daniel Thioune zu Daniel Heuer Fernandes sucht der HSV noch immer einen Torhüter. Laut „Hamburger Abendblatt“ gibt es nun einen neuen Kandidaten.

Lennart Moser von Union Berlin ist ins Visier der Hamburger geraten. Der 20-Jährige ist nach der Verpflichtung von Loris Karius nur noch die Nummer drei beim Hauptstadtklub. In der vergangen Rückrunde war er an Cercle Brügge in Belgien ausgeliehen und bestritt sieben Spiele.

Ob der Youngster mit dem Gardemaß von 1,96 Meter aber direkt die Nummer eins werden kann, scheint fraglich. Druck könnte er heuer Fernandes aber in jedem Fall machen. Laut „tranfsermarkt.de“ liegt sein Marktwert bei 525.000 Euro – in etwa dem Betrag, den der HSV für Pollersbeck bekommen hat.

Traum vom Torjäger-Duo geplatzt! Manager lässt HSV mit Tausch-Angebot böse abblitzen

Donnerstag,  01. Oktober, 13.55 Uhr: Das Traumduo Terodde-Hofmann wird es so nicht geben – zumindest nicht jetzt. Karlsruhes Manager Oliver Kreuzer sprach ein Machtwort. „Philipp wird uns diesen Sommer nicht mehr verlassen. Das Thema ist vom Tisch. Punkt.“

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Zuvor hatten sich der HSV und der Karlsruher SC nicht auf eine Ablöse einigen können. Während Hamburg etwa 1,5 Millionen Euro geboten haben soll, habe der KSC wohl drei Millionen gefordert. Dabei scheiterte auch eine kreative Tauschidee.

Der Hamburger SV wollte Bobby Wood abgeben und im Transfer verrechnen lassen. Die Klubbosse sollen laut „KA-News“ ein Modell diskutiert haben, das dem HSV ermöglicht, das üppigge Salär Woods in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro zu sparen. Da karlsruhe das aber nicht stemmen kann und die Hamburger deshalb einen Teil des Gehalts weiterzahlen hätten müssen, wurde die Idee verworfen.

Traum-Duo mit Terodde? HSV jagt nächsten Zweitliga-Bomber

Dienstag, 29. September, 17.58 Uhr: Nach dem 1. FC Union Berlin bemüht sich einem Medienbericht zufolge inzwischen auch der Hamburger SV um eine Verpflichtung von Stürmer Philipp Hofmann vom Karlsruher SC. Der Zweitliga-Spitzenreiter soll seinem badischen Ligarivalen sogar schon zwei Angebote für den Angreifer vorgelegt haben, wie die „Badischen Neuesten Nachrichten“ am Dienstag berichteten.

„Ich gehe aber davon aus, dass es auch mit dem HSV keine Einigung geben wird“, zitiert das Blatt Karlsruhes Sportchef Oliver Kreuzer. Er denke, „dass Philipp Hofmann die Saison hier bei uns bleiben wird“.

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Hofmann wäre nach seinen 17 Toren in der vergangenen Spielzeit diesen Sommer gerne zu Union in die Bundesliga gewechselt. Die Vorstellungen der Köpenicker und des KSC hinsichtlich einer möglichen Ablösesumme für den 27-Jährigen lagen aber zu weit auseinander.

Auch der HSV hat offenbar noch nicht das geboten, was die Karlsruher sich vorstellen. Zudem brächte ein Hofmann-Abgang den KSC so kurz vor dem Ende der Transferperiode am 5. Oktober in die Bredouille. „Natürlich ist es auch eine Frage der Alternative“, sagte der frühere HSV-Sportdirektor Kreuzer. „Ich habe keine Lust darauf, mir den Druck aufzuerlegen, ihn nach Hamburg gehen zu lassen und so kurzfristig einen Ersatz finden zu müssen.“

Gute Nachrichten! Verletzter van Drongelen trainiert schon Gewichtheben

Montag, 28. September, 15.24 Uhr: Gute Nachrichten für den HSV vor dem Duell mit dem SC Paderborn am Montagabend! Ein Twitter-Video zeigt den verletzten Rick van Drongelen beim Training mit der Langhantel. Dabei hat der Profi ordentlich Gewicht aufgeladen.

 

 

Erst vor drei Monaten riss beim damaligen Kapitän des HSV das Kreuzband im letzten Saisonspiel. Anschließend blamierte sich der HSV beim 1:5 gegen Sandhausen und verpasste die Relegation. Nun könnte auch van Drongelen bald ins Training zurückkehren.

Blamage! HSV-Amateure gehen mit fünf Profis in Norderstedt baden

Donnerstag, 24. September, 12.14 Uhr: Die zweite Mannschaft des Hamburger SV hat sich am Mittwochabend blamiert. Trotz fünf Spielern aus der Zweitligamannschaft im Kader verlor die Mannschaft unter den Augen von Profi-Coach Daniel Thioune und Nachwuchs-Chef Horst Hrubesch mit 2:3 (2:1) bei Eintracht Norderstedt.

Jonas David, Bryan Hein, Aaron Opoku, Jonah Fabisch und Ewerton, der ein 45-minütiges Combeack mit Licht und Schatten nach seiner Tumor-OP gab, verstärkten die Mannschaft von Coach Pit Reimers. Nach einer Pausenführung durch einen Doppelpack von Moritz-Broni Kwarteng, drehte Norderstedt gegen Ende auf und verwandelte den Rückstand innerhalb von vier Minuten in einen Sieg.

HSV akzeptiert Leistner-Sperre nicht und schaltet Löw-Anwalt ein

Montag, 21. September: 11.05 Uhr: HSV-Profi Toni Leistner will seine Speere für die Schubs-Attacke gegen einen Fan nicht so einfach hinnehmen.“Wir machen keinen Einspruch, sondern wir verlangen eine mündliche Verhandlung“, sagte sein Anwalt Christoph Schickhardt dem TV-Sender Sky Sport News über seine Verteidigungsstrategie. Man könne das Urteil nicht so akzeptieren und wolle das in Ruhe mündlich vor Ort besprechen, sagte der Sportrechtler, der außerdem auch Bundestrainer Joachim Löw und andere prominente Sportler vertritt.

„Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen. Natürlich darf es Selbstjustiz nicht geben – dauert aber ein Rechtsbruch gegen jemanden an, braucht sich dies niemand bieten lassen und kann sich angemessen wehren“, sagte Schickhardt der „Bild am Sonntag“. Im Fall Leistner könne man von Notwehr sprechen. „Wenn man die emotionale Gesamtsituation berücksichtigt, habe ich zumindest Verständnis“, fügte er hinzu.

DFB-Richter Hans E. Lorenz verwies darauf, für Leistner wegen der Beleidigungen und der vorherigen Pokalpleite des HSV bereits mildernde Umstände berücksichtigt zu haben. Aber er sagte auch: „Der Übergriff eines Spielers auf einen Zuschauer ist ein gravierender Vorfall. So etwas kann nicht mit einem Freispruch enden.“

Leistner fehlte dem HSV bereits am Freitag beim 2:1-Sieg zum Saisonauftakt gegen Fortuna Düsseldorf. Seine Bewährungszeit endet am 18. September 2021, hatte der DFB mitgeteilt. Gegen das Urteil könne binnen 24 Stunden nach Zugang Einspruch beim Sportgericht eingelegt werden.

„Mir schwebt eine erhebliche Reduzierung vor. Möglicherweise werde ich auch einen Freispruch beantragen, das hängt aber ausschließlich an dem Verlauf der Hauptverhandlung. Das liegt nur an dem Verlauf der Hauptverhandlung, an der Anhörung, an den Zeugen, wie ist die Rechtsauffassung der Beteiligten. Also am Ende wird es ein gerechtes, ein besseres Urteil“, sagte Schickhardt.

HSV-Keeper Pollersbeck wechselt zu Olympique Lyon

22.21 Uhr: Torhüter Julian Pollerbeck vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hat beim siebenmaligen französischen Meister Olympique Lyon einen Vierjahresvertrag unterschrieben.

Das teilten die Hamburger am Freitag nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) mit. Der 26-jährige Pollersbeck, dessen Vertrag beim HSV ursprünglich noch bis zum Sommer nächsten Jahres laufen sollte, war nur noch die Nummer drei in Hamburg. Der U21-Europameister von 2017 bestritt in seinen drei Jahren beim HSV 51 Pflichtspiele.

Terodde ballert HSV zum Auftaktsieg und trifft doppelt gegen Düsseldorf

20.42 Uhr: Unbeeindruckt vom peinlichen Pokal-Aus und dem Eklat um Toni Leistner hat der Hamburger SV dank Torjäger Simon Terodde seinen Zweitliga-Auftakt gewonnen. Die Mannschaft von Neu-Trainer Daniel Thioune besiegte Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf durch einen Doppelpack des Neuzugangs verdient mit 2:1 (1:0).

Der dreimalige Zweitliga-Torschützenkönig Terodde traf für den HSV erst per Foulelfmeter (45.+2) und sorgte dann in der zweiten Hälfte für die Entscheidung (60.). In 90. Minute sah Düsseldorfs Nana Ampomah zunächst Gelb-Rot, Matthias Zimmermann (90.+3) verkürzte in Unterzahl.

Die Führung für den HSV fiel quasi aus dem Nichts. Der Elfmeterpfiff nach einem Foul von Florian Hartherz an Jeremy Dudziak war für den Gastgeber etwas schmeichelhaft, aber Terodde verwandelte dennoch eiskalt ins rechte untere Eck.

Düsseldorf versuchte danach den Druck stetig zu erhöhen. Die Rheinländer taten sich aber weiterhin sehr schwer, zwingende Torchancen herauszuspielen. Der HSV konzentrierte sich darauf, defensiv sicher zu stehen und über Konter für Entlastungen zu sorgen.

Einen solchen schnellen Angriff nutzte dann abermals Terodde in bester Torjäger-Manier. Der Stürmer stand nach einem Dudziak-Querpass goldrichtig und musste nur noch einköpfen. Zimmermanns Anschlusstreffer nach einer Ecke kam zu spät.

Fünf Spiele Sperre für Toni Leistner – DFB greift nach Mega-Ausraster hart durch

12.22 Uhr: Der DFB hat Toni Leistner für fünf Spiele gesperrt. Nach seinem Ausraster nach dem verlorenen HSV-Pokalspiel bei Dynamo Dresden greift der Verband hart durch. Grund war laut Urteil eine „Tätlichkeit gegen einen Zuschauer nach vorangegangener sportwirdriger Handlung sowie einem Verstoß gegen das DFB/DFL-Hygienekonzept“. Außerdem muss der 30-Jährige 8000 Euro Geldstrafe bezahlen.

HSV holt Thiounes Wunschspieler Heyer – Blitz-Debüt gegen Düsseldorf?

Freitag, 18. September, 10.39 Uhr: Der Hamburger SV hat Moritz Heyer vom Liga-Rivalen VfL Osnabrück für drei Jahre verpflichtet. Das teilte der Verein am Donnerstagabend mit. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger folgt seinem früheren Coach Daniel Thioune in die Hansestadt. Thioune lobte den Innenverteidiger als vielseitig einsetzbaren Profi, der alle Positionen in der Abwehr, dazu als defensiver und als zentraler Mittelfeldakteur spielen kann. Die Ablöse wird auf 600 000 Euro taxiert.

„Der Verein genießt ein sehr hohes Ansehen. Dazu kenne ich den Trainer, von dem ich eine sehr hohe Meinung habe, sehr gut“, sagte Heyer. Thioune will nach dem ersten Trainingseindruck entscheiden, ob der Zugang bereits zum Kader für das Spiel gegen Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gehört. Die Hamburger haben nach Verletzungsausfällen und der Attacke von Toni Leistner auf einen Dresdner Zuschauer Personalprobleme in der Abwehr.

Der Osnabrücker Sportdirektor Benjamin Schmedes räumte ein, dass in den vergangenen Wochen bereits mehrere Angebote für Heyer eingegangen seien. „Es galt abzuwägen, den Spieler im kommenden Sommer ablösefrei ziehen zu lassen oder ihn vorzeitig aus seinem gültigen Vertrag zu lassen. Diese Entscheidung haben wir nun getroffen und uns mit dem Hamburger SV geeinigt, nachdem eine Vertragsverlängerung beim VfL nicht mehr realistisch war“, sagte Schmedes.

Auf Kosten der Steuerzahler: HSV macht 23,5 Millionen Euro aus einer Mark

Donnerstag, 17. September, 18.14 Uhr:  23,5 Millionen Euro bezahlt die Stadt Hamburg dem HSV für das Stadiongelände, das der Verein nun bis 2087 pachtet. 1998 ging das Gelände noch den umgekehrten Weg, der Klub kaufte es damals für eine symbolische Mark. In der Mitteilung findet diese Tatsache aber keine Erwähnung. Das wirft Fragen auf.

Überraschung in Hamburg: Der HSV hat jetzt eine Stadionsprecherin

Mittwoch, 16. September, 08.25 Uhr: Nach 12 Jahren ist Schluss für Dirk Böge beim HSV. Weil sein Arbeitgeber NDR2 die Zusammenarbeit mit dem Klub beendet hat, endet die Böges Zeit als Stadionsprecher.

Ersetzt wird er von einem Duo: Christina Rann und Christian Stübinger bilden das neue Moderatoren-Duo im Volksparkstadion. Beide sind echte HSV-Fans und haben eine langjährige Verbindung zu den Rothosen.

Rann kommentierte zu Studentenzeiten ehrenamtlich HSV-Spiele für blinde und sehgeschädigte Menschen. Bekannt wurde die gebürtige Hamburgerin durch zahlreiche Moderationen im Fußball- und Handball-Umfeld bei Sky. Nun startet die 38-Jährige bei ihrem Herzensklub durch.

Stübinger ist hingegen trotz seiner erst 32 Jahre eine Radio-Größe in Hamburg und hat unter anderem eine eigene Show bei Radio Hamburg. Als Dauerkarteninhaber und Mitglied der Hamburger Goldkehlchen, die immer nach dem Abpfiff im Stadion zu hören sind, ist der HSV-Fan prädestiniert für seine neue Aufgabe.

Los geht’s für Christina und Christian am Freitag, den 18. September. Gegen Fortuna Düsseldorf wollen sie den wenigen tausend Fans, die wohl im Stadion sein werden, pushen und den HSV zum Sieg treiben.

Spektakulärer Transfer für den HSV? Florian Müller wohl auf dem Sprung nach Hamburg

Dienstag, 15. September, 13.08 Uhr: Julian Pollersbeck weg, Florian Müller da? Ganz so weit ist man beim Hamburger SV noch nicht. Aber beide Transfers sind zumindest möglich.

Der von Daniel Thioune zur Nummer 3 degradierte Pollersbeck soll heute oder am Mittwoch den Medizincheck bei Olympique Lyon absolvieren und dort die Nummer 2 werden. Rund eine halbe Million Euro soll der HSV für ihn noch bekommen.

Dafür könnte Florian Müller von Mainz 05 an die Elbe wechseln. Der 22-Jährige verlor erst kürzlich den Zweikampf gegen Robin Zentner, will aber spielen. Sein Ziel heißt Bundesliga – ob er dafür auch Analuf im Unterhaus nimmt?

Ein Wechsel könnte wohl nur auf Leihbasis erfolgen und auch nur, wenn Müller sofort die Nummer 1 wird. Daniel Thioune hat sich noch nicht festgelegt, was nach dem schwachen Auftritt von Daniel Heuer Fernandes gegen Dresden weise erscheint – speziell wenn eine neue Nummer 1 kommt.

„Schwachsinn, Wettbewerbsverzerrung“ – HSV-Fans stinksauer wegen Zuschauerregelung

Montag, 14. September, 15.58 Uhr: Die Zuschauerregelungen für Fußballspiele sind in allen Bundesländern unterschiedlich. Das bedeutet, dass keine HSV-Anhänger ihren Verein in Dresden unterstützen dürfen.

Am Freitag sind beim ersten Heimspiel zudem nur 1.000 Zuschauer erlaubt. Das macht die Fans wütend. Sie lassen ihren Gefühlen in den sozialen Medien freien Lauf.

HSV hat keine Chance auf 5000 Fans im Stadion

Samstag, 12. September, 11.12 Uhr:  Der Hamburger SV ist mit seinem Antrag auf Zulassung von 5000 Zuschauern im Eröffnungsspiel der 2. Bundesliga am 18. September gegen Fortuna Düsseldorf chancenlos. Eine Begründung lieferte Innensenator Andy Grote. „Es ist keine gute Idee, wenn jeder für sich eine Entscheidung verkündet und an einem Bundesligawochenende in 18 Stadien 18 unterschiedliche Regeln gelten. Das ist auch nicht die Verabredung der Ministerpräsidentenkonferenz“, sagte der SPD-Politiker dem „Hamburger Abendblatt“. „An die fühlen wir uns gebunden. Wenn man etwas beschließt, muss man sich auch daran halten.“

Aufgrund unterschiedlicher Infektionslagen in den verschiedenen Regionen Deutschlands und unterschiedlicher Corona-Auflagen in den Bundesländern gibt es derzeit keine einheitliche Regelung.

In Hamburg dürfen aktuell nur 1000 Menschen ins Fußballstadion. Zum neuntägigen Herrentennisturnier in der Hansestadt dürfen jedoch täglich 2300 Zuschauer ins wesentlich kleinere Tennisstadion.

Geldregen für den HSV! Neuer Sponsor zahlt unglaubliche Summe für die Trikotbrust

Freitag, 11. September, 07.50 Uhr: Der Hamburger SV hat als letzter der 18 Zweitligisten einen Trikotsponsor präsentiert. Künftig wird Orthomol, ein Hersteller von Nahrungsergänzungmitteln, die Brust der HSV-Trikots zieren. Das lässt sich das Unternehmen aus dem Rheinland einiges kosten.

Vier Millionen Euro bezahlt Orthomol laut „Bild“ für sein auf zwei jahre angelegtes Sponsoring – das ist deutlich mehr als die 1,4 Millionen Euro, die der HSV zuletzt von der Fluggesellschaft „Fly Emirates“ überwiesen bekam. Diese hatte ihr Sponsoring im Sommer nach 14 Jahren beendet.

Funfact: Orthomols letztes Engagement bei einem Zweitligisten endete mit dessen Aufstieg in die Bundesliga. 2017 zierte der Schriftzug die Jerseys von Fortuna Düsseldorf – am Ende der Saison bejubelte F95 die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse.

Blitz-Lösung für die HSV-Trikotbust? Im Netz kursieren schon erste Fotos

Donnerstag, 10. September, 11.17 Uhr: Geht jetzt alles ganz schnell beim HSV? Laut Medienberichten ist der Verein optimistisch, dass schon gegen Dynamo Dresden am Montag in neuen Trikots gespielt werden kann. Die Vorstellung der neuen Jerseys könnte sogar schon am Donnerstag oder Freitag erfolgen.

Auf der Website „Footy Headlines“ kursieren schon erste Fotos der neuen Trikots des Hamburger SV. Demnach soll das Heimjersey weiß mit blauen, das Auswärtsdress schwarz mit orangenen Applikationen sein. Beide Trikots erinnern an die saison 2015/16.

300.000 Euro für die Bundesliga! Terodde bekommt Mega-Prämie, wenn der HSV aufsteigt

Mittwoch, 9. September, 15.51 Uhr: Dass Simon Terodde sich eine ordentlich Prämie in den Vertrag hat schreiben lassen, wenn er mit dem HSV in die Bundesliga aufsteigt, wurde schon länger kolportiert. Nun enthüllt „Sport Bild“, wie viel Geld der Stürmer tatsächlich bekommen würde.

300.000 Euro würden auf das Konto des mehrfachen Torschützenköniges fließen, wenn der Bundesliga-Dino in die höchste Spieklasse zurückkehrt. Für Terodde wäre es nicht der erste Aufstieg: Schon mit dem 1. FC Köln (2019) und dem VfB Stuttgart (2017) erreichte er die Bundesliga.

„Gehört nicht in die 2. Liga“: Ambrosius-Berater pokert mit dem HSV

Dienstag, 8. September, 15.20 Uhr: Stand jetzt wird Stephan Ambrosius am kommenden Montag im Pokalspiel des HSV gegen Dynamo Dresden auf dem Platz stehen. Neben Abwehrkonkurrent Jonas David könnte ihm aber auch der eigene Berater einen Strich durch die Rechnung machen.

„So ein Spieler wie Ambrosius gehört nicht in die 2. Liga“, sagt Noachi Hamasor und befeuert die Wechselgerüchte um seinen Klienten, an dem laut „Bild“ Vereine aus Italien, den Niederlanden und Zypern Interesse haben sollen.

Interessant ist das auch, weil Ambrosius erst dreimal im HSV-Trikot für die Profis auflief – je einmal in der Bundesliga, der 2. Liga und dem DFB-Pokal. Die Strategie des Beraters ist trotzdem klar.

Ambrosius‘ Vertrag läuft noch bis 2021. Entweder unterschreibt der 21-Jährige einen neuen Vertrag an der Elbe oder er wechselt zu einem anderen Klub. Der HSV wird jedenfalls ruhig bleiben – er hat die Zügel fest in der Hand.

Neues HSV-Trikot ist fertig – Sponsorenfindung noch nicht abgeschlossen

Montag, 7. September, 15.06 Uhr: In einer Woche bestreitet der Hamburger SV sein erstes Pflichtspiel. Doch wie „Mopo HSV 24“ berichtet, ist der Verein nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Trikotsponsor. Ob die Rothosen im DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden mit blanker Brust spielen werden, steht noch in den Sternen.

Immerhin sei das Trikot für die neue Saison fertig. Sportvorstand Jonas Boldt sagte gegenüber „hsv.tv.“: Ich kann so viel verraten, dass das neue Trikot natürlich vorhanden ist, aber erst mit einem neuen Sponsor vorgestellt wird.“

Ansonsten hielt sich Boldt in puncto Geldgeber bedeckt. Nur so viel verriet er: „Es ist in Arbeit, aber noch nichts abgeschlossen. Ich hoffe, dass es zügig geht und wir vielleicht bis Saisonstart etwas präsentieren können.“

Wie „Mopo“ berichtet, wollen die Club-Bossen in der kommenden Woche einen neuen Partner vorstellen.

Jatta-Anwalt geht auf Staatsanwaltschaft und Medien los: „Das muss ein Ende haben“

Freitag, 4. September, 16.45 Uhr: Der Anwalt von Bakery Jatta hat einen Antrag auf Einstellung des Verfahrens gegen den Fußballprofi des Zweitligisten Hamburger SV beantragt. „Ich habe heute den Antrag gestellt“, sagte Rechtsanwalt Thomas Bliwier am Donnerstag auf Nachfrage. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ darüber berichtet.

Gegen den 22-jährigen Jatta wird wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. Der Gambier steht in Verdacht, bei seiner Flucht nach Deutschland im Jahr 2015 unrichtige Angaben zu seiner Identität gemacht zu haben.

Laut Bliwier liegt kein hinreichender Tatverdacht gegen Jatta vor, der eine Anklage rechtfertigen würde. Für den Anwalt seien während des gesamten Ermittlungsverfahrens ohnehin keine belastenden Beweise aufgetaucht: „Es wurde ein unverhältnismäßiger Aufwand betrieben“, sagte Bliwier dem „Hamburger Abendblatt“.

Dabei kritisiert er Staatsanwaltschaft und Medien gleichermaßen. „Die Staatsanwaltschaft hat mit ihrem unsäglichen Ermittlungsverfahren dem Druck der Presse nachgegeben“, poltert Bliwier und nennt vor allem die „unbewiesenen Behauptungen“ der „Bild“. Das habe große Auswirkungen auf seinen Mandaten. „Für Bakery Jatta ist es ein belastendes Verfahren“sagt der Anwalt und hat eine klare Forderung. „Das muss nun ein Ende haben“

Mit nur 21 Jahren: Ex-HSV-Spieler Vasilije Janjicic hat Krebs

Donnerstag, 3. September, 09.20 Uhr: Der ehemalige HSV-Spieler Vasilije Janjicic ist an Krebs erkrankt. Wie sein Club FC Zürich auf seiner Homepage am Mittwoch mitteilte, sei die Krankheit Anfang Juli diagnostiziert worden. Seitdem unterziehe sich der 21-Jährige einer „intensiven Behandlung“. Bisher würde sie „wie gewünscht anschlagen“.

Die Schock-Diagnose habe dem Mittelfeldspieler anfangs sehr zugesetzt. Nun schöpfe er jedoch Mut: „Bisher zeige ich gute Fortschritte in der Therapie. Ich glaube fest daran, den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen und werde alles daransetzen, wieder mit meinen Mannschaftskollegen auf dem Platz zu stehen!“, sagte Janjicic.

Der FC Zürich kündigte an, „Vasi in dieser schweren Zeit vollumfänglich unterstützen“ zu wollen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Vasi die Krankheit überwinden und bald wieder zur Mannschaft zurückkehren wird“, sagte Ancillo Canepa, Präsident des FC Zürich.

Auch Janjicics Ex-Club, der HSV, wünschte dem Schweizer eine schnelle und gute Besserung. „Dafür drücken wie alle blau, weiß, schwarzen Daumen“, twitterte der Verein.

Janjicic war früher in der Juniorenmannschaft des FC Zürich aktiv und wechselte 2017 zum HSV. 38 Pflichtspiele absolvierte er für die Rothosen. Im August 2019 kehrte er nach Zürich zurück.

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