Flo Neuschwander hat schon viele verrückte Sachen gemacht: Er hat einen 50 Kilometer Laufband-Weltrekord unter drei Stunden aufgestellt, ist 100 Meilen beim Western States Endurance Run gelaufen oder rennt selbst gewählte Marathon-Läufe im Gelände bei extremen Bedingungen.

Aber das, was er vergangene Woche durchgezogen hat, stellt eine enorme Steigerung zu seinen sowieso schon taffen Lauf-Challenges und spektakulären Leistungen dar: er lief in sieben Tagen 13 Marathons nach Laufen. Bis zum Ende war seine Maxime: „Ballern! Ich wollte noch einmal richtig rennen und genießen.“ Die letzte Etappe seines Abenteuers lief Neuschwander im Durchschnitt am Schnellsten: 4:56 Minuten pro Kilometer. Und das mit mehr als 500 Kilometern in den Knochen.

Die Strecke: Von Laufen nach Laufen

Der Run startete vor einer Woche, am Donnerstag 01.10.2020, in Laufen bei Basel. Schweizer Alphornbläser stimmten zum Start an und wünschten ihm viel Glück auf seiner Reise. Von hier aus bahnte sich der Extremläufer seinen Weg von Ost nach West Richtung Zürich. Beim Headquarter von On schlossen sich Schweizer Lauf-Profis an und begleiteten ihn aus der Stadt in Richtung St. Gallen.

Danach ging es für den Ultraläufer durch das Allgäu. Nachdem er den Chiemsee und Tegernsee passiert hatte, erreichte er sein Ziel: Laufen an der österreichischen Grenze. Wetter und Beine bestimmten die Etappen. Dauerregen ließ ihn mal etwas länger als geplant im Ford Camper verschnaufen; danach folgte dann eine Extra-Runde „Ballern“. Das konnte auch schon mal in die Nacht reingehen.

Support durch Community

Wer dabei sein wollte, konnte Neuschwander über den Garmin-Live-Tracker auf www.redbull.com virtuell verfolgen. Oder man begleitete ihn eben gleich persönlich auf der Strecke, was viele aus seiner Community getan haben. Unter anderem waren auch die Athleten Conny Abeltshauser, Vinzenz Geiger und Johanna Holzmann am Start.

Für Flo Neuschwander ein großer Motivationsschub durchzuballern: Denn obwohl ihm spätestens ab der Hälfte der Strecke Bänder und Knie schmerzten, lief er weiter. „Die Leute waren immer da, wenn ich sie gebraucht habe. Wenn jemand mit mir läuft, gebe ich auf keinen Fall auf – das hat mich sehr motiviert.“ Von der gesamten Strecke, so Neuschwander, haben ihn Läufer und Radfahrer auf mehr als 400 Kilometern supportet.

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