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Wetter: Sturm in Deutschland: Autobahn gesperrt, Testzentrum aus Ankern gerissen

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Wetter: Sturm in Deutschland: Autobahn gesperrt, Testzentrum aus Ankern gerissen

Sturmtief fegt durch Deutschland: LKW fällt um, Autobahn gesperrt18.56 Uhr: Das Sturmtief „Eugen“ hat am Dienstag Nordrhein-Westfalen kräftig durchgeschüttelt. Zahlreiche Bäume wurden umgeweht und behinderten den Straßen- und Bahnverkehr, außerdem fielen Dachziegel herab. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Im Oberbergischen Kreis stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto und verletzte den 23-jährigen Fahrer. In Bad Oeynhausen wehten Böen die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums um. Nachdem auf der A44 ein Sattelauflieger von einer Sturmböe umgeweht worden war, wurde der betreffende Abschnitt am Nachmittag in beiden Richtungen voll gesperrt.Vom Sturm umgewehte Bäume sowie Gegenstände in der Oberleitung oder auf den Gleisen behinderten den regionalen Zugverkehr. Auf mehreren Strecken kam es wegen zeitweiliger Sperrungen zu Verspätungen und Zugausfällen. Das von Eisenbahnverkehrsunternehmen gemeinsam betriebene Portal zuginfo.nrw verzeichnete am späten Nachmittag ein gutes Dutzend betroffene S-Bahn-, RB- und RE-Linien in allen Landesteilen. Meistens waren Bäume auf die Gleise gestürzt.Der Sturm sorgte unter anderem im Kreis Minden-Lübbecke für zahlreiche Einsätze. In Minden stürzte ein Baum auf ein geparktes Auto. Die Polizei rückte auch wegen umherwirbelnder Gegenstände aus – darunter ein mobiles Klo und ein Trampolin. Mehrere von den Mühlenkreiskliniken betriebene Schnelltestzentren in Minden, Lübbecke, Herford und Löhne schlossen ab dem Mittag vorsorglich.Auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf rückte die Feuerwehr mehr als 20 Mal wegen umgekippter Äste, loser Dachverkleidungen oder herabfallender Fassadenteile aus. An einer Baustelle fielen mehrere von einem Kran herabbaumelnde Bauplatten aus 30 Metern Höhe hinab, richteten allerdings keinen Schaden an, wie die Feuerwehr berichtete.In Neukirchen-Vluyn wehte ein Bauzaun gegen ein Auto. In Voerde wurden Baumaterialien von einer Baustelle auf die Fahrbahn getragen. In Moers drohte ein Schrank von einem Balkon zu kippen – die Bewohner konnten dies aber noch verhindern, wie die Kreispolizei Wesel berichtete.Die mit rund 100 Stundenkilometern stärkste Windböe registrierte der Deutsche Wetterdienst bis zum Nachmittag in Aachen. Dies entspricht Windstärke 10. Für den Abend rechneten die Meteorologen mit allmählich abnehmendem Wind. Am Mittwoch soll es windig bleiben, aber weniger als am Dienstag. Am Donnerstag soll dann die „Windlage“ beendet sein. Die kühle Witterung soll noch bis Freitag anhalten. Am Samstag hält der DWD bis zu 20 Grad, am Sonntag sogar bis zu 25 Grad für möglich.
 Gewittersturm in Hamburg18.45 Uhr: Ein Gewittersturm hat am Dienstag in Hamburg für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. „Wir haben alle Hände voll zu tun“, sagte ein Sprecher. Bis zum frühen Abend zählte die Feuerwehr 62 Einsätze wegen umgestürzter Bäume und losen Fassadenteilen, Menschen wurden nicht verletzt. Im Stadtteil Wellingsbüttel stürzte eine 20 Meter hohe Birke auf die Fahrbahn. Der Baum musste mit einem Kran gesichert und zersägt werden.Sturm „Eugen“ beeinträchtigte auch den Schienenverkehr. Rund 300 Meter vom Bahnhof Lattenkamp entfernt stürzte ein Baum auf die Gleise. Ein Zug der Linie U1 kam noch vor dem Baum zum Stehen. Verletzte gab es nach ersten Angaben nicht, die Feuerwehr entfernte den Baum. Der Schienenverkehr musste unterbrochen werden.Sturm reißt Corona-Testzentrum in Nordrhein-Westfalen aus AnkernDienstag, 04. Mai, 16.12 Uhr: Heftige Sturmböen haben in Bad Oeynhausen die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums umgeweht. Sie seien buchstäblich aus den Ankern gerissen worden, teilt die Polizei mit.Eines der Zelte sei zwischen einer Straßenlaterne und einem Baum hängen geblieben und habe sich dort in mehreren Metern Höhe verkeilt, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr. Das Gestänge sei verbogen und vermutlich unbrauchbar. Verletzt worden sei niemand. Die Feuerwehr habe die Zelte mit Gurten gesichert, die Polizei sperrte sicherheitshalber die angrenzenden Straßen.Der durchziehende Sturm sorgte den Angaben zufolge im gesamten Kreis Minden-Lübbecke im Nordosten Nordrhein-Westfalens für Einsätze. In Minden stürzte ein Baum auf ein geparktes Auto. Auch wegen umherwirbelnder Gegenstände – darunter ein mobiles Klo und ein Trampolin – rückte die Polizei aus.Mehrere von den Mühlenkreiskliniken betriebenen Schnelltestzentren in Minden, Lübbecke, Herford und Löhne schlossen ab dem Mittag vorsorglich vorübergehend wegen der befürchteten Sturmböen, wie es in einer Mitteilung der Kliniken hieß.Alarmstufe Rot! Hier warnt der DWD vor Gewitter17.37 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Abend in Teilen Bayerns vor schweren Gewittern. Dabei kann heftiger Starkregen und Hagel auftreten, auch Sturmböen von bis zu 80 km/h sind möglich. Alarmstufe Rot gilt derzeit in folgenden Landkreisen:Kreis Weilheim-SchongauKreis Garmisch-PartenkirchenKreis StarnbergKreis Bad Tölz-WolfratshausenKreis und Stadt MünchenKreis MiesbachIn weiteren Landkreisen gilt die zweite Warnstufe (orange).Erstes Mai-Wochenende in Deutschland kühl und regnerischFreitag, 30. April, 17.00 Uhr: Ob Mai-Kundgebung oder traditioneller Spaziergang – wer am Feiertag draußen unterwegs ist, sollte sich einpacken. Denn mit 10 bis 16 Grad wird der Samstag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschland recht kühl. In höheren Lagen seien sogar noch Wintermäntel zu empfehlen, „denn dort liegen die Höchstwerte wohl unter der Zehn-Grad-Marke“, sagte ein DWD-Meteorologe am Freitag in Offenbach.Von Baden bis nach Franken und Oberbayern sowie in einem Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Nordhessen und Thüringen sei bei gelegentlichem Regen und Gewittern ein Regenschirm angebracht. Am Sonntag dehnt sich den Angaben zufolge der Regen auf die gesamte Südosthälfte Deutschlands und das Küstenumfeld aus – allerdings werden die Schauer seltener.Die Temperaturen kommen allenfalls am Niederrhein, im Berliner Raum und an der Saar noch über 12 Grad hinaus. Teils sind es in tieferen Lagen nur noch etwa 8 Grad, in Berglagen sogar unter 5 Grad. Die neue Woche startet zwar etwas milder, aber am Mittwoch kommt die kühle Luft zurück.Wetterwarnungen der Stufe 1 in fast ganz Deutschland – der Süden besonders betroffen18.53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt in fast ganz Deutschland vor leichtem Frost (Wetterwarnung Stufe 1). Lediglich der Norden ist davon weniger betroffen, besonders die Region um Kiel bleibt ruhig.Im Süden hingegen warnt der DWD in manchen Teilen zusätzlich vor Schneefall und Glätte (Warnungen vor markantem Wetter Stufe 2). Zeitweise soll oberhalb von 1000 Metern Schneefall mit Mengen zwischen 10cm und 20cm auftreten. In Staulagen sollen sogar Mengen über 30cm erreicht werden.Betroffen von den Warnungen der Stufe 2 sind die folgenden Landkreise:Kreis LindauKreis OberallgäuKreis OstallgäuKreis Weilheim-SchongauKreis Garmisch-PartenkirchenKreis Bad Tölz-WolfratshausenKreis MiesbachKreis und Stadt RosenheimKreis TraunsteinKreis Berchtesgadener LandKühleres Wetter im Norden – mildere Temperaturen im Süden erwartet12.56 Uhr: In Deutschland ist in den kommenden Tagen zunächst kein beständiges Wetter in Sicht. „Das Wetter beruhigt sich Dank Hoch Peggy nur kurz, denn Tiefdruckgebiete über Nord- und Südwesteuropa übernehmen bereits am Freitag die Regie“, heißt es beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Donnerstag. Dabei gelange kühle und feuchte Luft in den Norden, während sich im Süden milde und trockenere Luft ausbreite.Am Freitag werden im Norden viele Wolken und gelegentlich etwas Regen erwartet. Sonst gibt es den Prognosen zufolge einen überwiegend trockenen Sonne-Wolken-Mix. Die Temperaturen klettern im Norden auf 8 bis 11, am Oberrhein auf bis zu 18 Grad. An den Küsten und in manchen Berglagen kann es zu stürmischen Böen kommen.Während es am Samstag im Süden sowie im äußersten Norden weitgehend trocken bleibt, ziehen in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen bis zur Oder und Neiße dichte Wolken auf, die regnerisches Wetter bringen. Die Höchstwerte erreichen in der Nordhälfte 7 bis 11 Grad, in der Südhälfte 12 bis 17 Grad.Am Sonntag kann es im Westen und Nordwesten zu weiteren, teils länger anhaltenden Regenfällen kommen. In der Südosthälfte bleibt es laut DWD dagegen meist trocken und vor allem in Südostbayern werden größere Aufheiterungen erwartet. Während im Norden und Westen maximal 6 bis 15 Grad erreicht werden, kann es in anderen Teilen des Landes zu frühlingshaften Werten von 16 bis 21 Grad kommen.Zahlreiche Glätteunfälle – Mildere Temperaturen in AussichtDonnerstag, 08. April 2021, 9.01 Uhr: Weiterhin ist es im Großteil des Landes kalt und ungemütlich bei winterlichen Temperaturen, Schneefall und Glätte. Vor allem im Norden und Osten kommt es morgens zu Schneeschauern und demzufolge zu einer erhöhten Glättegefahr, berichtet der Deutsche Wetterdienst. Auch am Donnerstagmorgen wurden zahlreiche Verkehrsunfälle auf den deutschen Straßen gemeldet.Auf der Autobahn 270 bei Bremen ist es bei Glätte zu einer Kollision von mehreren Fahrzeugen gekommen. Ein Glätteunfall zog dort mehrere Folgeunfälle nach sich, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Bei Schneefall und Glätte sind auch auf der Autobahn 20 bei Rostock etliche Autofahrer stark ins Rutschen gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Rostock sagte, gab es bei mindestens 13 Unfällen sechs Verletzte.Doch das winterliche Wetter scheint langsam zu entschwinden und die Deutschen könnten sich bald wieder auf mildere Temperaturen einstellen: Eine Hochdruckzone verlagert sich über Süddeutschland nach Osten, von Westen her führt das zu einer Wetterberuhigung. Die Schauer lassen nach und es wird milder, wie der DWD am Donnerstag mitteilte. In der Nacht auf Samstag breite sich allerdings erneut Regen aus. Am Wochenende muss laut DWD dann wieder mit regnerischem und ungemütlichem Wetter gerechnet werden.Mehr Meldungen zum Wetter lesen Sie auf der nächsten Seite.


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