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SPD-Parteibuch rettet sein Leben: Deutscher trickst Taliban bei Kabul-Flucht aus

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SPD-Parteibuch rettet sein Leben: Deutscher trickst Taliban bei Kabul-Flucht aus

„Das sind alles Analphabeten“: Gerettet! Deutscher trickst Taliban bei Kontrolle mit SPD-Parteibuch aus

Der Deutsche Asib Malekzada sitzt lange in Kabul fest und kann nicht vor den Taliban fliehen, weil seine Verlobte kein Visum bekommt. Am Mittwoch gelingt dem Mann aus Kassel mit seiner zukünftigen Ehefrau die Flucht – auch weil er bei den Islamisten sein SPD-Parteibuch vorzeigt.

Asib Malekzada hätte längst aus Kabul fliehen können. Dafür hätte er allerdings seine Verlobte Mehria zurücklassen müssen, was für den Mann aus Kassel nicht in Frage kam. Am Mittwoch gelingt dem Paar dann die Flucht vor den Taliban. Das verdankt Malekzada auch seinem SPD-Parteibuch, wie aus einem Bericht der „Bild“-Zeitung hervorgeht.Noch am Dienstag zeigte sich der 33-Jährige „sehr enttäuscht“ von der Bundesregierung. Der Grund: Seine Verlobte, eine gebürtige Afghanin, hatte kein Visum für Deutschland bekommen. Obwohl laut Bundesregierung auch Angehörige aus Afghanistan evakuiert werden und die Rettungsmaschinen besteigen dürfen, hätte Malekzadas Verlobte bleiben müssen. Deutsche Behörden verwiesen darauf, dass nur „unmittelbare Angehörige“ ausgeflogen würden.Weil seine Verlobte kein Visum hat, droht Deutscher den Rettungsflieger in Kabul zu verpassenDass das Paar bereits einen Hochzeitstermin beim Standesamt Kassel hat, schien dabei unerheblich. Der Kasseler, der seit seinem 10. Lebensjahr in Deutschland lebt, war Anfang August nach Kabul gereiste, um seine Verlobte nach Deutschland zu holen.

 „Ich bin wütend. Seit ich 16 bin, engagiere ich mich in Deutschland ehrenamtlich, sogar in einer Partei, der SPD. Und jetzt lassen sie uns einfach im Stich!“,  schimpfte er gegenüber der „Bild“. Sie müssen uns helfen, aus diesem Kalifat rauszukommen.“SPD-Parteibuch rettet sein Leben: Deutscher trickst Taliban bei Flucht aus Kabul ausAm Mittwoch dann die gute Nachricht: Mehria erhält nun doch ein Visum für Deutschland. Das Paar soll bis Donnerstag aus Kabul ausgeflogen werden. Was zunächst wie die Erlösung scheint, ist auch der Beginn der gefährlichen Fahrt zum Flughafen in Kabul.Drei Kontrollpunkte der Taliban mussten die beiden passieren. Am dritten wurde es kritisch. Die bewaffneten Männer stellen plötzlich Fragen. Malekzada reagiert geistesgegenwärtig. „Ich habe gesagt, ich bin deutscher Diplomat“, berichtet er „Bild“.

 Um seinen vermeintlichen Status zu unterstreichen, nutzt das SPD-Mitglied sein Parteibuch – und kommt damit durch. „Das sind alles Analphabeten, dafür sind sie weltbekannt. Ich habe das SPD-Parteibuch hochgehalten und das haben sie für etwas Offizielles gehalten offenbar. Wir durften durch“, so Malekzada. Am Ende habe ihm sein Parteibuch „das Leben gerettet“.Geschehen am Flughafen Kabul macht Malekzada fassungslos: „Mussten über tote Menschen laufen“Was das Paar dann am Flughafen erlebt, nennt Malekzada „unfassbar. Wir mussten über tote Menschen laufen, Kinder lagen am Boden, teilweise kollabiert, vielleicht auch schon tot. Niemand kümmerte sich um sie, tausende Menschen drängelten sich nach vorne.“Asib Malekzada und seine Verlobte Mehria konnten am späten Mittwochnachmittag Kabul mit einem deutschem Rettungsflieger gen Taschkent verlassen.Weitere Artikel und Videos: Alle Informationen zum Afghanistan-Konflikt lesen Sie im TickerIn Afghanistan ist es zu ersten Protesten gegen die Herrschaft der radikal-islamischen Taliban gekommen. Wie verschiedene Videos in den sozialen Medien belegen, zogen Demonstranten durch die Straßen der Großstadt Jalalabad. Die Taliban versuchten die Proteste gewaltsam zu beenden. Mehrere Menschen starben.
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sh


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