In seinem Restaurant in Washington, dem „Sakina Halal Grill“, versorgte Kazi Mannan nicht nur seine Gäste, sondern er half auch bedürftigen Menschen. Obdachlose, oder andere, die in Not geraten waren, konnten bei Mannan kostenlos essen, wie die „Washington Post“ berichtet. Rund 80 Mahlzeiten habe er pro Tag umsonst verteilt. Seine Mutter, die auch die Inspiration für den Namen seines Geschäfts war, habe ihm beigebracht gerne anderen zu helfen, so der Restaurantinhaber. „Sie hat immer sehr viel der Gemeinschaft zurückgegeben“, erklärt er gegenüber der Zeitung.Unklare Zukunft durch die KriseDoch die Corona-Krise traf auch sein Restaurant hart. Der „Sakina Halal Grill“ musste lange schließen und selbst, als das Restaurant im Juli wieder öffnen konnte, seien kaum Gäste gekommen. Nicht nur hatte Kazi Mannan so keine Mittel mehr, um Hilfsbedürftigen zu helfen, es war auch unklar, ob sein Lokal die Krise überhaupt überstehen würde. Obwohl Mannan sich als optimistischen Menschen sieht, habe er befürchtet, sein Restaurant bald schließen müsse, da er einfach zu viel Geld verlor.Lesen Sie auch: News zur Pandemie – Infektions-Zahlen steigen rasant: New York schließt Schulen wiederEin Freund habe schließlich vorgeschlagen, eine „GoFundMe“-Seite für das Restaurant einzurichten. Auch wenn Mannan zunächst skeptisch war, habe er bald erkannt, dass dies die einzige Möglichkeit war, die Corona-Krise zu überstehen. Schnell sammelten sich nicht nur die ersten Spenden, sondern der Aufruf weckte auch mediale Aufmerksamkeit. Unter anderem der Autor und Menschenrechtsanwalt Arsalan Iftikhar teilte die Geschichte des Restaurantinhabers, der „gutes Karma verdient hat“, mit seinen 60.000 Followern auf Twitter.
 „Die Menschen sind Engel, die meinen Schmerz verstanden haben und kamen und mich retteten“Innerhalb von ein paar Tagen wurde so das Ziel von 250.000 Dollar für den Erhalt des Restaurants erreicht. Kazi Mannan ist dankbar für diese große Unterstützung. „Die Menschen sind Engel, die meinen Schmerz verstanden haben und kamen und mich retteten“, berichtet er überwältigt. Mit dem gesammelten Geld könne er jetzt nicht nur seine Ausgaben finanzieren, sondern auch einige seiner Mitarbeiter wieder einstellen. Und vor allem könne er nun auch wieder Menschen in Not helfen: „Mein Traum ist es, dass alles wieder ist, wie vorher. Vorher, als jeder, der sich kein Essen leisten konnte, hereinkommen konnte… Jetzt sieht es so aus, als ob dieser Traum wahr wird.“Mannan hat zudem versprochen, dass Geld, das bei der Spendenaktion am Ende noch übrig bleibt an eine Organisation zu geben, die es anderen Restaurants ermöglicht ebenfalls bedürftigen Menschen mit kostenlosen Mahlzeiten zu helfen.



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